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Pilzkopfverriegelung

Keine Chance für böse Buben

 
Doch auch durch "Nachrüsten" können Sie in Sachen Einbruchschutz auf "Nummer sicher" gehen.
  • Pilzkopfverriegelung: Die meisten Fenster werden bei Einbrüchen aufge-hebelt sagt der geprüfte Sachverständige für mechanische Sicherheitstechnik Uwe Sarfeld und empfiehlt deshalb eine rundumlaufende Pilzkopfverriegelung - ein einbruchhemmender Fensterbeschlag, der im Austausch mit dem alten Fensterbeschlag in Flügel und Rahmen eingesetzt wird. Wichtig: Beim Einkauf sollten Sie darauf achten, dass die Pilzkopfverriegelung mit so vielen wie technisch möglichen sogenannten Pilzkopfverriegelungsstücken ausgestattet ist. Je mehr Schließstücke vorhanden sind, desto höher der Einbruchschutz. Der Brutto-Preis pro Fenstergröße 1,20 m x 1,20 m: ca. 290 Euro (inkl. Montage). Preis pro Terrassentür (1 m x 2 m): ca. 340 Euro. Der Vorteil: Eine Pilzkopfverriegelung passt nahezu in jedes Kunststoff-, Holz- oder Aluminiumfenster. Weil sie nicht sichtbar ist, kann sie den Einbrecher unerwartet in Stress bringen und zum Aufgeben bewegen.
  • Zusatzschlösser für Fenster sowie Terrassentüren: Diese Schlösser werden von innen sichtbar auf Fenster- oder Terrassentürflügel aufgeschraubt. Sie sind zwar eine technische, aber nicht unbedingt die günstigere Alternative zur Pilzkopfverriegelung. Für ein 1,20 m x 1,20 m großes Fenster benötigen Sie nach Herstellerempfehlung für die Schließseite und die Scharnierseite je zwei Zusatzschlösser. Mit Montage ergibt sich dann ein Brutto-Preis von ca. 350 Euro, ohne Montage von ca. 230 Euro. Beim Einkauf auf das VDS-Prüfzeichen achten! Der Nachteil: Die Zusatzschlösser sind - da sie auf dem Festerrahmen montiert werden - optisch nicht jedermanns Sache. In Mietwohnungen benötigen Sie eine Erlaubnis des Vermieters. Außerdem sind sie weniger bedienerfreundlich als die Pilzkopfverriegelung, denn jedes Schloss muss einzeln abgeschlossen werden.
  • Fenstergläser: Wer sich zusätzlich auch vor den Einbrüchen schützen will, die durch Angriffe auf Glasscheiben verursacht werden, kann je nach Gefährdung mit einbruchhemmenden Verbundsicherheitsgläsern nach DIN EN 356 ab der Widerstandsklasse P1A - P4A nachrüsten. Ob dies bei Ihren Fenstern möglich ist, klären Sie am besten in Rücksprache mit einem Fachmann. Der Preis: Ab ca. 170 Euro/qm.
  • Teleskopstange: Diese Stange wird von innen quer vor das Fenster gesetzt. Teleskopstangen sind besonders für Mietwohnungen geeignet und bieten einen effektiven, sichtbaren Einbruchschutz. Vorteil: Die Stangen können leicht selbst angebracht - und im Falle eines Auszuges ebenso schnell entfernt werden. Preis pro Stange (1 m): Ab ca. 140 Euro (ohne Montage), ca. 190 Euro (mit Montage). Nachteil: Eine Teleskopstange vor dem Wohnzimmerfenster sieht nicht eben freundlich aus. Zum Kippen oder Drehöffnen des Fensters muss die Stange jedes Mal herausgenommen werden.
  • Fenstergitter: Fenster können auch mit einem Fenstergitter gesichert werden. Wichtig sind die Stabilität des Gitters, die fachgerechte Befestigung und die Sicherung gegen Demontage. Es gibt auch geprüfte einbruch-hemmende Gitter nach DIN 18106. Empfehlenswert sind diese ab der Widerstandsklasse (WK) 2. Sie werden außen angebracht und sollten mindestens 10 - 12 cm tief in der Wand verankert sein. Der Preis: ab ca. 350 Euro/qm. Wichtig! Bedenken Sie beim Einbau von Gittern, dass gekippte Fenster dahinter - für die Versicherungen - offene Fenster sind. Fenstergitter können Ihnen im Notfall mögliche Fluchtwege versperren und Einbrecher womöglich sogar anlocken, da Fenstergitter auf wertvollen Besitz schließen lassen. Außerdem können sie auch als Einstiegshilfen in höher gelegene Fenster dienen.
 
 
Türen:
Bei Neu- und Umbauten erhalten Sie durch den Einbau geprüfter einbruchhemmender Türen nach DIN V 1627 mindestens der Widerstandsklasse 2 einen guten Einbruchschutz. Bei diesen Türen ist sichergestellt, dass es in der Gesamtkonstruktion (Türblatt, Zarge, Schloss und Beschlag) keinen Schwachpunkt gibt. Sie haben dann ein Türelement "aus einem Guss" und müssen nicht nachrüsten. Diese Türen gibt es in verschiedenen Widerstandsklassen als Nebeneingänge. Geprüfte, einbruchhemmende Türen kosten je nach Ausstattung ca. 350 - 550 Euro mehr als normale Türen.